SOBA

Eine weitere japanische Köstlichkeit die es jetzt auf unsere Karte geschafft sind Soba-Nudeln. Soba bedeutet übersetzt Buchweizen und bezeichnete daher ursprünglich nur die Nudeln an sich. Inzwischen steht Soba aber für eine Reihe unterschiedlicher Gerichte, in Japan werden sogar die bekannten Ramen-Nudeln als chūka soba bezeichnet. Die Soba-Nudeln können sowohl heiß als auch kalt gegessen werden und entweder zusammen oder separat mit einer Brühe, verschiedenen Beilangen und Gewürzen. Die üblichste Variante Kake Soba besteht aus einer Brühe, Reiswein, japanische Sojasoße und wird mit klein geschnittenen Frühlingszwiebeln garniert. Oft wird diese je nach Geschmack mit Wasabi und/oder frisch geriebenem Ingwer verfeinert. Andere Beilagen sind frittierter Tofu, Garnelen im Teigmantel (Tempura) und rohes Ei. Das Nudelwasser wird nach dem Abgießen der Nudeln nicht entsorgt, sondern mit der übrigen Brühe vermischt und getrunken.

Die große Beliebtheit der Soba-Nudeln verdanken sie dem Umstand, das sie sowohl leicht zu verdauen, als auch zuzubereiten sind und sich so gut als Imbiss eignen. Bereits Anfang des 17. Jahrhunderts gab es in Tokio viele Soba-Restaurants, die gleichzeitig Sake verkauften und ein beliebter Ort für ein freundschaftliches Treffen waren. Da Tokio zu dieser Zeit deutlich wohlhabender war, als die ländliche Bevölkerung dienten Soba vor allem der Aufnahme von Thiamin, das nicht im sonst konsumierten weißen Reis enthalten ist. Daher sind Soba-Nudeln auch zum Jahreswechsel oder bei besonderen Ereignissen beliebt, da sie ein langes Leben symbolisieren und tatsächlich besonders viel Thiamin, Lysin und alle acht essenziellen Aminosäuren enthalten.

 
Aktuelle Empfehlung des Chefkochs: Kalte Soba-Nudeln mit Salat

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