PEKING-ENTE

Eine beliebte Vorspeise bei uns ist die Peking-Ente. Saftige Entenbrust mit Pflaumensoße, Gurke und Lauchzwiebeln in einem dünnen Pfannkuchen. In China stellt dies jedoch nur den ersten Gang von einem dreigängigen Menü dar, das sich nur um die Ente dreht. Das Gericht entstand während der Ming-Dynastie im 14. Jahrhundert in Nanjing, da die dort heimischen Enten durch Abfälle von Transportschiffen besonders schwer wurden. Eine besondere Rolle spielt daher die Haut der Ente, die mit Luft aufgeblasen wird, so dass sich die Haut vom Fleisch löst. Anschließend wird die Ente mit kochendem Wasser übergossen und mit Honig und Malzzucker bestrichen und luftgetrocknet. Vor dem Servieren kommt die Ente schließlich einige Stunden in den Ofen. Dort erhält sie ihre rote Farbe und die Haut bläht sich wieder auf. Die Haut wird dann in Rauten geschnitten und genauso verzehrt wie bei uns im Restaurant. Danach wird das Fleisch serviert und während die Gäste noch mit dem Hauptgang beschäftigt sind, wird aus den Knochen eine Suppe gekocht, die das Menü abrundet.

 
Die wichtigsten Zutaten für Peking-Ente: Pfannkuchen, Ente, Gurke, Pflaumensoße und Frühlingszwiebeln

Die wichtigsten Zutaten für Peking-Ente: Pfannkuchen, Ente, Gurke, Pflaumensoße und Frühlingszwiebeln